Es gibt schlimmere!

Jeder, oder wenigsten fast jeder, kennt das; Probleme mit der Freundin/Frau oder dem adäquaten Ersatz. Von Problemen wie sie dieser „Benutzer“ hat können viele von uns allerdings nur Träumen.

Von diesem Produkt war ich maßlos enttäuscht! Auch nach Inbetriebnahme erwies sich Diana als völlig unkreativ und unflexibel, was das Liebesleben angeht. Sie hört sich zwar meine Vorschläge zur Verbesserung unseres Sexuallebens an, macht aber selber nie welche. Und wer muss nach vollzogenem Liebesakt immer Kaffee kochen und Zigaretten holen? Genau, ich! Generell kann ich behaupten, dass Dianas Beteiligung an den Hausarbeiten mehr als mangelhaft ist. Letztens wollte ich sie zum Einkaufen schicken. Dass sie sehr schweigsam ist, war mir ja bewusst, aber man kann ja wohl mit einer Einkaufsliste in den Supermarkt gehen und die benötigten Dinge besorgen. Aber nein, das faule Stück stand den ganzen Vormittag mit der Liste in der Hand nur blöd vor der Tür herum. Ihr Sinn für Humor lässt auch sehr zu wünschen übrig. Am Videoabend hat sie bei meinen Lieblingskomödien nicht einmal gelacht, sie saß nur wieder dümmlich dreinblickend mit offenem Mund da. Bereits nach einer Woche war unsere Beziehung mehr als zerrüttet. Ich wüsste gerne, ob das mit richtigen Frauen auch so ist. Da ich diese jedoch nur aus dem Internet kenne, kann ich das nicht wirklich beurteilen. Ich kann mir aber vorstellen, dass sie empfehlenswerter sind als Diana.

Also lieber Doktor von Pain, ich muss dich leider enttäuschen, die meisten Frauen machen dir nach dem Sex auch keinen Kaffee. Das wird dir nur nicht auffallen weil sie dich erst gar nicht ran lassen. Also genieß die Zeit mit Diana.

PS Hast du was dagegen wenn ich mich auch mal mit ihr treffe?

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Die Scheiße des Monats: September 2011

Diesen Monat gäbe es ja viele Kandidaten für die Scheiße des Monats. Da wäre z.B. diese gelbe Partei, die für ihren Wahlkampf in Berlin immer brauner geworden ist. Aber die sparen wir uns lieber auf, sie ist nämlich auch ein guter Kandidat für die Scheiße des Jahres oder sogar für einen Ehrenpreis in der Kategorie „Lebenswerk aus Scheiße„.

Auf die Scheiße des Monats September kam ich bei der Zeitungslektüre. Wir kennen sie ja alle, diese populärwissenschaftlichen Bilderbücher über die Nazizeit mit mehr oder weniger gutem Inhalt. Sie sagen sich jetzt sicher, „na und, da gibt es doch so viele und so schlimm sind die doch gar nicht“. Aber bei diesem Meisterwerk der überflüssigen Scheiße handelt es sich nicht einfach um die Darstellung brauner Scheiße. Nein, es ist BRAUNE SCHEISSE IN 3D.

Ähnlich wie bei den „aktuellen“ Kinofilmen, bei denen einfach alte, uns vertraute, mehr oder weniger beschissenen Filme in 3D neu verfilmt werden und dadurch jetzt beschissen, bzw. noch beschissener werden, nur halt in 3D, gewinnt auch ein Bildband über Nazipropaganda nicht an Qualität nur weil es in 3D ist.

Das einzige was ich dadurch gelernt habe, Hitler sieht auch in 3D scheiße aus, und dass habe ich mir auch schon vorher gedacht.

Endlich mal ein anständiger Buchtitel

Als ich neulich mal wieder im Internet auf der Suche nach vulgärem, lustigen Scheißdreck war stieß ich zufällig auf dieses wundervolle Buch mit dem wunderschön poetischen Titel Doktorfick. Ich selbst entschied mich ja auch nicht ohne Grund für diesen sympathischen, exorbitanten, aussergewöhnlichen, würdevollen, edelmütigen, ja sogar exquisiten Namen. Und deshalb beschäftigte ich mich eine Weile länger mit dem Buch.

Schon die Beschreibung spricht für sich:

Die schüchterne, orgasmusunfähige Carole wird von ihrem Ehemann in eine französische Luxus-Privatklinik eingewiesen, in der die Patientinnen von allen sexuellen Hemmungen befreit werden. Ihre nymphomanische Freundin Nicolette begleitet sie und kann ihre Neigung dort endlich einmal voll ausleben! Und auch Carole entdeckt ganz neue Seiten der körperlichen Liebe, wobei sie dort mehr lernt, als ihrem Ehemann eventuell lieb sein könnte …

Dieses Buch überzeug durch seine raffinierte Story und ausgefallene Handlung. Allein durch seine Realitätsnähe gewinnt dieses Buch dazu noch an Qualität. Denn wer kennt das von uns nicht; wenn eine schüchterne Frau orgasmusunfähig ist nimmt sie ihre nymphomanische Freundin in eine französische Luxus-Sexklinik mit und fickt sich dort die Seele aus dem Leib.

Ich selbst habe das Buch jedenfalls förmlich verschlungen als ich mich wegen meiner Impotenz mit meinem omnipotenten Freund in einer italienischen Luxus-Sexklinik aufhielt und mich, dank Viagra, durch das gesamte Personal, inklusive Oberarzt, gevögelt habe.